TCW-Fahrradtour-2014 – Es war eine (fast) runde Sache

TCW-Fahrradtour-2014 – Es war eine (fast) runde Sache

19. August 2014 Aus Von Kurt

Ich will es sofort vorweg nehmen, unsere Margot hat einmal nicht die Kurve bekommen, und da passierte es.

Einen kleinen Moment der Unachtsamkeit, direkt hinter einer sehr schmalen Spitzkehre, geriet das Vorderrad nah an eine Bodenkante und.. abgerutscht und leider ganz fies gefallen, sodass ein Krankenwagen unserer lieben Margot G. den Rest des Weges abnahm und sie ohne Fahrrad nach Hause – leider in das örtliche Krankenhaus – einkehren musste. Eine schwere Schnittwunde klaffte am Fußknöchel und ein paar Prellungen waren das Ergebnis. Gott sei Dank war Kurt B. und Birgit J. sofort an der Unfallstelle und konnten „Erste Hilfe“ leisten. Lebensgefahr bestand zu keiner Zeit. Aber einen Mordsschrecken hat es uns Allen schon eingejagt.

Wir wünschen Margot gute Besserung. Finde schnell wieder auf die Beine.

Nun zu unserer eigentlichen Fahrt.
Es war Regen angesagt, aber erst für Nachmittag. Somit trafen wir uns um 10:00 Uhr, bei Sonnenschein im Clubhaus und starteten kurz darauf die Fahrt Richtung Rheinufer. Es ging über die Römerstraße, Richtung altes Industriegebiet, überquerten die Düsseldorfer  Straße, in Richtung Rheinufer, entlang durch Alt-Heerdt und immer auf der schönen Rheinallee entlang, alles Fahrradweg, vorbei an den Rheinwiesen (Kirmes-Platz) und Oberkassel. An der Kniebrücke stießen Wolfgang, Patrik und Lara L. zu uns und fuhren gemeinsam, bei sehr schönem Wetter und guten 23°, mit uns durch Lörrik. Ein alter Yachthafen und das Lörriker Schwimmbad waren gut besucht. Unser erstes Streckenziel war die Rheinfähre bei Lank/Latum. Dort setzten wir nach Kaiserswerth über und machten auf dem Klemens-Platz, „Im Fuchs“, die erste richtige Rast; natürlich bei leckerem Füchschen Bier. Wer Appetit hatte, konnte eine Kleinigkeit von der Karte bestellen oder aber kurz auf die Mittelspur der Hauptstraße wechseln und dort, „Am Berliner Imbiss“ eine leckere Curry-Wurst zu sich nehmen. Die ist übrigens in ganz Düsseldorf berühmt für ihren tollen Geschmack. Nach einer guten Stunde, und etwas schlechterem Wetter, brachen wir dann gegen 14:30 Uhr wieder auf und fuhren, diesmal auf der richtigen Rheinseite, in Richtung Kaiserpfalz weiter, direkt zur Theodor-Heuss-Brücke, wo es dann leider etwas zu Tröpfeln anfing. Also nahmen wir den kürzesten Weg, ließen Altstadt und „Gosch“ weg und überquerten hier den Rhein.
Drüben angekommen, fuhren wir ein Stück alte Hinstrecke und bogen dann aber in Alt-Heerdt, Richtung Hauptstraße zu „Küppers“ ab (sehr schöne, alt eingesessene Gaststube). Dort wollten wir das Ende vom Regen abwarten und erfreuten uns an herrlichem „Schumacher Bier“. Und wie es Gott wollte, hörte es dann auch auf zu regnen und wir konnten die Fahrt, trockenem Fußes bis nach Hause, fortsetzen. Um 17:00 Uhr traf man sich dann zum Grillen im Clubhaus wieder.

Unser lieber Jürgen G. gab als erster eine Runde – auf die Genesung von Margot natürlich – und auf die Tatsache, dass nichts schlimmeres passiert ist.

Für mich war die Fahrradtour – wie in jedem Jahr – eine Bereicherung und freue mich jetzt schon auf das kommende Jahr.

In der Galerie sind Fotos eingestellt.

Euer
Lothar Frank